Eingewöhnung in der Krippe

Seepferdchen Krippe

Kriterien für die Auswahl der Krippe, die unser Haus "Sonnenschein" die Seepferdchen Krippe ausmachen:

  • Es besteht ein Angebot für Schnuppertage für neue Kinder und deren Eltern.
  • Das Personal kann auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Kindes angemessen eingehen.
  • Es herrscht eine positive Atmosphäre in der Einrichtung (auch Sie als Eltern fühlen sich dort wohl).
  • Ihr Kind passt gut in die Gruppe.
  • Der Tagesablauf für die Krippenkinder wird flexibel gestaltet (z.B. es wird angemessen darauf reagiert, wenn Ihr Kind früher müde oder hungrig wird).
  • Die Einrichtung verfügt über eine hohe Betreuungsqualität, d.h. es besteht eine enge emotionale Beziehung zwischen dem Kind und seinen Bezugserzieherinnen.
  • Die pädagogische Fachkraft verfügt über die notwendigen Kompetenzen, eine qualifizierte Bildungsbegleiterin des Kindes zu sein (z.B. geht sie auf die Fragen des Kindes ein und spricht viel mit ihm, greift seine Interessen auf, unterstützt es beim Erkunden, stärkt entwicklungsangemessen seine Kompetenzen, geht feinfühlig auf seine Bedürfnisse ein, stellt eine positive Gruppenatmosphäre her, tauscht sich partnerschaftlich mit den Eltern aus).
  • Es gibt z.B. ausreichend Platz für Bewegung, Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder, anregungsreiche Materialien auf Augenhöhe des Kindes und damit eine gute Lernumgebung.
  • Die Eingewöhnung wird einfühlsam und individuell geplant und vorgenommen.

Jede Betreuung durch nicht vertraute Personen bedarf der Eingewöhnung. Fremde Umgebungen und Personen sowie die Trennung von der primären Bindungsperson (= Mutter oder Vater) können beim Kleinkind Stress erzeugen. Das Kleinkind muss sich an die neue Umgebung der Kinderkrippe gewöhnen und Vertrauen inseine neue pädagogische Bezugsperson aufbauen. Dieser Prozess der Eingewöhnung erfordert Zeit, Geduld und einen regelmäßigen Austausch zwischen Eltern und pädagogischer Bezugsperson, um den jeweiligen Bedürfnissen des Kindes möglichst gerecht werden zu können. Denn: Jedes Kind ist anders!

Die Eingewöhnung in eine außerfamiliäre Betreuung (Krippe und Tagespflege!) geschieht über einen Zeitraum von 4-6 Wochen elternbegleitet, bezugspersonenorientiert und abschiedsbewusst.
Diese Eingewöhnungsphase wird gemeinsam mit den Eltern geplant und durchgeführt.
 

Elternbegleitet:

In Anwesenheit seiner primären Bindungsperson lernt das Kind die fremde Umgebung der Krippe ganz allmählich durch regelmäßige kurze Besuche kennen. Die familiäre Bezugsperson dient dem Kind dabei als sichere Basis, von der aus es die neue Umgebung erkundet und zu der es bei Stress zu
rückkehrt, um sich wieder zu beruhigen.
 
Eingewöhnung
Opa Eingewöhnung

 

Bezugspersonenorientiert:

In der Kinderkrippe bekommen das Kind und seine Familie eine Bezugspädagogin (und eine verlässliche Vertretung) zugewiesen. Diese plant mit der Familie die Eingewöhnung und nimmt sich während der Eingewöhnung Zeit für das Kind und seine Eltern und beginnt, eine Beziehung zu diesem Kind aufzubauen.
 
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Abschiedsbewusst:

Nach den Bedürfnissen des Kindes werden in der zweiten Phase der Eingewöhnung kurze Abschiede der Mutter oder des Vaters ausprobiert. Der Elternteil verabschiedet sich von dem Kind und entfernt sich für kurze Zeit und kommt wieder. So lernt das Kind, dass zum Abschied die zuverlässige Wiederkehr des Elternteils dazugehört.
 
 

 

Hier können Sie sich unsere Präsentation zur Krippeneingewöhnung anschauen....